September; an diesem Tag begann im byzantinischen Reich auch die neue Indiktion. Die eigentliche Bezeichnung aus Sicht der orthodoxen Kirche selbst ist im Glaubensbekenntnis genannt: (in Griechisch) η μία, Ἁγία, Καθολικὴ καὶ Ἀποστολικὴ Ἐκκλησία, wörtlich: die eine, heilige, allumfassende und apostolische Kirche. + 16.08. Die kirchlichen Traditionen und Lehren der orthodoxen Kirchen gehen auf Jesus Christus zurück und fanden ihre volle Ausprägung im byzantinischen Reich mit dessen Zentrum Byzanz bzw. Beispiele für die einzelnen Organisationstypen siehe Liste der Ostkirchen. Diese Kalenderreform, die ziemlich spontan und ohne große Diskussion – und auch ohne Abstimmung der orthodoxen Kirchen untereinander beschlossen wurde, war im 20. Heilige Märtyrer Sergius und Bakchus von Syrien, 10.10. In den orthodoxen Kirchen basiert die Textausgabe des Alten Testaments auf der Septuaginta und umfasst einen umfangreicheren Schriftenkanon, der allerdings nie formell definiert worden ist und auch kleine Abweichungen zwischen den einzelnen orthodoxen Kirchen kennt. Im Judentum war religiöse Instrumentalmusik auf den Tempel beschränkt, in der Synagoge wurde nur gesungen, was ebenfalls Spuren in den orthodoxen Bräuchen hinterlassen haben könnte. Die weltweit erste Orgel in einer orthodoxen Kirche wurde im Spätmittelalter in der Hagia Sophia von Konstantinopel installiert; beim Fall der Stadt wurde sie zerstört. Mai Der heilige wundertätige Ikone der allheiligen Gottesgebärerin „Feodorovskaja“, 23. Januar: Fani Fotika Fotiko … Ein weiterer Hauptunterschied ist vermutlich, dass die Orthodoxen insgesamt eine weniger positive Sicht der „heidnischen“ griechischen Philosophie haben – vor allem fehlt die im Katholizismus sehr verbreitete Hochschätzung des Aristoteles – und somit auch deren Denkweise weniger als ein geeignetes Vehikel der christlichen Theologie sehen als die Katholiken, obwohl eine bedeutende orthodoxe Dogmatik von dem Aristoteliker Johannes von Damaskus verfasst worden ist, der in dieser Hinsicht aber eine Ausnahme darstellt. Die wundertätige Ikone der allheiligen Gottesgebärerin „Feodorovskaja“, 23.03. Der heilige Neomärtyrer Gorazd, Bischof von Tschechien, Mähren und Schlesien, 01.10. in-griechenland.de kann nicht für die Richtigkeit und Vollständigkeit garantieren. Im Zweifelsfall erkundigt man sich bei der Person, welcher Tag denn der richtige ist. Ein zweites Argument hierfür ist, dass man in einem seit alters her römisch-katholischen Gebiet keine vollgültige Parallelkirche errichten möchte, da ja (wie weiter unten erklärt wird) die Orthodoxen solches umgekehrt auch in ihren eigenen Ländern ablehnen. Aus katholischer Perspektive gesehen wird hingegen auf Gläubige der römisch-katholischen Kirche Druck ausgeübt, damit sie sich der Orthodoxie zuwenden. Weitere kleine Diözesen in einzelnen Ländern gehören zu größeren Kirchen, vor allem dem Ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel und den Patriarchaten von Moskau und Belgrad. heiligen Märtyrer Cassius und Florentius von Bonn, 18. und der Patriarch von Konstantinopel, Athinagoras, den gegenseitigen Kirchenbann von 1054 auf. Apostels und Evangelisten Lukas, Erster Sa im November Der Heiliger Märtyrer Clemens, Bischof von Rom, 30.11. Knien ist in der sonntäglichen Liturgie unüblich; an anderen Wochentagen gibt es in manchen Kirchen Niederwerfungen (Metanien). heilige Bischof Rafael (Hawaweeny) von Brooklyn, 08. In den orthodoxen Kirchen wird zwischen autokephalen und autonomen Kirchen unterschieden. Jahrhundert. In den orthodoxen Kirchen sind alle Bischöfe rechtlich und geistlich gleichgestellt; ein Patriarch, Metropolit oder Erzbischof hat gegenüber einem Bischof keine höhere Autorität und keine Jurisdiktion im Gebiet eines anderen Bischofs, steht den Bischöfen seines Gebiets aber als Primus inter pares (Erster unter Gleichen) vor und vertritt die Kirche nach außen. In der östlichen Kirche war dies so nicht der Fall; sie hatte eine größere Anzahl von frühen „Vätern“ recht unterschiedlicher ethnischer, sozialer und beruflicher Herkunft, die je einzeln betrachtet jedoch deutlich weniger bemerkenswert und prägend waren als die westlichen. Außer der griechischen Tradition ist bei den orthodoxen Kirchen des byzantinischen Ritus vor allem die slawische bedeutend, da slawische Gebiete im frühen Mittelalter das Christentum besonders von Byzanz übernahmen und sich auch später eher auf Konstantinopel als auf Rom bezogen. Die Spiritualität (im engeren Sinn) der orthodoxen Christenheit ist geprägt durch die Lehren der Wüstenväter und weist bestimmte Grundkonstanten auf, innerhalb derer es wenige allgemeine Variationen gibt. Juli Die heiligen Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan 20. Viele der griechischen Vornamen stammen aus der Antike, das heißt aus dem Altgriechischen. Die Gläubigen begeben sich daraufhin zum Priester, um das Segenskreuz durch einen Kuss zu verehren. An zweiter Stelle nach dem Osterfest stehen die untereinander gleichrangigen sogenannten „zwölf Feste“: Im orthodoxen Kirchenjahr gibt es vier längere Fastenzeiten: Während die beweglichen Feste (wie beispielsweise Ostern und Pfingsten) in allen orthodoxen Kirchen (außer in Finnland) nach dem von Julius Caesar eingeführten julianischen Kalender gefeiert werden, hat ein Teil der Kirchen in den 1920er Jahren für die festliegenden Feste (wie zum Beispiel Weihnachten und Taufe Christi) den sogenannten neo-julianischen Kalender eingeführt, der bis zum Jahr 2800 dem westlichen gregorianischen Kalender entspricht. In ihr ist Ewiges da und Zeitliches […] Die Kirche ist der Leib Christi, […]“[1]. Gedächtnis des heiligen und ruhmreichen Apostels Andreas des Erstberufenen, 20. Oktober Die Oktober Fest Maria Schutz und Die Bedeutung der Heiligen in der orthodoxen Kirche, 04. Das orthodoxe Ostern – in den Ostkirchen auch Pascha genannt – findet einige Tage nach dem Osterfest der westlichen Kirchen statt, da für die Bestimmung des Datums der Julianische Kalender verwendet wird. Die orthodoxen Kirchen verstehen sich als die ursprüngliche Kirche, von der sich alle übrigen Kirchen im Laufe der Geschichte abgespalten bzw. gute Schächer, 29. Damit stellte die Orthodoxie seinerzeit 1⁄6 der um 200 Millionen Christen und 3 % der Weltbevölkerung (seinerzeit auf 1 Milliarde geschätzt). Auch die Mönchsweihe wird als eigenes Sakrament betrachtet.[7]. Die orthodoxen Kirchen kennen sieben Mysterien (= Sakramente): Die Siebenzahl wurde erst um die Reformationszeit von der katholischen Kirche übernommen, um sich von protestantisierenden Tendenzen in den eigenen Reihen abzugrenzen und ist nicht dogmatisch festgelegt; eine klare Abgrenzung zwischen Sakramenten und Sakramentalien (wie beispielsweise Begräbnis und Wasserweihe) gibt es im Gegensatz zur katholischen Kirche nicht. Die orthodoxen Kirchen unterscheiden zwischen kanonischen und nicht-kanonischen Kirchen. Vor allem die russisch-orthodoxe Kirche verteidigt ihr kanonisches Territorium und wirft der römisch-katholischen Kirche Proselytismus vor. Die Namen beziehen sich darauf, dass früher alle noch nicht getauften Glaubensanwärter nach der Liturgie der Katechumen die Kirche verlassen mussten („Arkandisziplin“). Dieser Gestus ist jedoch nicht zu verwechseln mit dem demütigen Gestus der vor der Brust gekreuzten Arme, wie er vor dem Kommunionempfang üblich ist. Der Gebrauch von Instrumenten ist demzufolge besonders in griechisch-orthodoxen Kirchen nicht gestattet, weil Instrumente nicht beten können. Heiligen. B. setzt sich aus der Vorsilbe alex (Schutz) und dem Wort andros (Mann) zusammen, die Interpretation variiert zwischen „Beschützer der Männer“ und „Beschützer vor Männern“. Laut Kirchenrecht darf sie vor Eingehen der Ehe mit einem Priester nicht geschieden sein. 24. Viele der Vornamen, die von griechischen Eltern vergeben werden und die man auch in Deutschland kennt, sind traditionelle Namen. Kronstadt, 1. Das Hauptfest der Orthodoxie ist wie im ganzen Christentum das Osterfest. Heiligen Moses der Äthiopier, Die große Fastenzeit und die vorbereitenden Wochen, DER HYMNUS AN DIE ALLHELIGE GOTTESGEBÄRERIN, Hochfest der Himmelfahrt unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus, 08.09. Autokephale Kirchen sind rechtlich und geistlich völlig selbständig und wählen ihr Oberhaupt selbst. Neomärtyrer Gorazd, Bischof von Tschechien, Mähren und Schlesien, 01. Zu den Gottesdiensten (die nicht Liturgie genannt werden) gehört z. Dezember Der Heilige Johannes von Daher verstehen sich die orthodoxen Kirchen auch als geistliche Heimat aller Christen in ihren jeweiligen Gebieten und sehen mit Befremden auf die zahlreichen evangelischen Konfessionen, insbesondere wenn diese auf dem eigenen Gebiet Parallelkirchen eröffnen. Öles, Die Heiligen Sieben Ökumenischen Konzilien, Die Morgen- und Abendgebete am Ostertag und in der ganzen Osterwoche, Wundertätige Ikone der allheiligen Gottesgebärerin von Chełm, 04.09. Theologische Aussagen über andere Kirchen und den Heils- oder Unheilsstatus ihrer Mitglieder werden in der orthodoxen Kirche jedoch so weit wie möglich vermieden. Januar: Vasiliki Vassilios: 3. Ansprache von Seiner Eminenz Bischof Gabriel bei der Liturgie zum Gedenken der 150 Jahrfeier der St. Heiliger Korbinian, Erleuchter Bayerns, 22.11. Heilige Märtyrer Cassius und Florentius von Bonn, 18.10. Neue Heilige der Orthodoxie in Westeuropa, Metropolit Arsenios: Liebe und Ehe aus Sicht der Orthodoxen Kirche. Februar und Die Alten Orientalisch-Orthodoxen Kirchen werden von den orthodoxen Kirchen ebenfalls nicht als kanonisch anerkannt. Da die Myronsalbung und die Erstkommunion unmittelbar nach der Taufe empfangen werden, kennt die orthodoxe Kirche im Gegensatz zu den meisten Religionen der Welt kein Übergangsritual, das meist an der Schwelle des Übergang vom Kind zum Erwachsenen steht; es gibt aber viele lokale Traditionen dieser Art, in Rumänien und in Teilen Griechenlands, Serbiens und Bulgariens etwa das Tauchen und Heraufholen eines Kreuzes aus einem eiskalten Fluss durch Jugendliche am Tag der Taufe Christi, dem Theophaniefest am 6. Oktober Die Älterer), die zuweilen den Ehrentitel „Erzpriester“ (griech. Der heilige Bischof Rafael (Hawaweeny) von Brooklyn, 08.11. Märtyrer Clemens, Bischof von Rom, 30. In seltenen Fällen wurden aber auch in der Neuzeit Diakonissen sakramental geweiht, so zum Beispiel vom Heiligen Nektarios. Ebenfalls gilt es als unüblich, dass Frauen in Hosen die Kirche betreten. Oktober Gedächtnis des heiligen Bisweilen wird ihr aber auch eine herabsetzende Konnotation zugeschrieben[8]. [3], Die großen Migrationsbewegungen seit der zweiten Hälfte des 20. Jedoch haben diese Anschauungen sich im Laufe der Zeit teils verändert. Die östliche Theologie neigt dazu, in medizinischen Kategorien zu denken, wie beispielsweise Krankheit und Heilung. Dazu zählen auch kleinere Gemeinschaften der Altgläubigen in Russland und anderen Staaten, sowie Altkalendarier in Griechenland. Die Christen auf der arabischen Halbinsel, Die orthodoxen Gläubigen in Japan bitten uns um unsere Gebete, Die Orthodoxe Christi-Verklärungs-Kirche in Stockholm, Die orthodoxe Maria-Schutz-Gemeinde in Kongens Lyngby bei Kopenhagen. Grund genug also, sich die griechischen Vornamen für Mädchen einmal genauer anzusehen. Der heilige uneigennützige Arzt Lukas, Bekenner- Erzbischof von Simferopol und der Krim, 08.07. Eine andere Theorie für die Ablehnung der Instrumentalmusik geht auf die bei den römischen Zirkusspielen üblichen Orchester zurück; die Christen betrachteten die Zirkusspiele, in denen sie teilweise selbst die Opfer waren, als Götzenkult. Allerdings gibt es oft eine informelle Zusammenarbeit zwischen Klöstern mit ähnlicher geistlicher Orientierung und gemeinsamer Gründungstradition. Die heiligen Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan, 20.07. Sie erheben den Anspruch, sich im Unterschied zu den westlichen Kirchen dogmatisch ausschließlich an den Beschlüssen der sieben ökumenischen Konzile zwischen 325 und 787 zu orientieren. dieses Schuldbekenntnis. [10] Nach westlichen Maßstäben ist die ostkirchliche Spiritualität als kontemplativ zu bezeichnen. Nur die Pfingstbewegung wäre noch größer, der nach Angaben des US-amerikanischen International Bulletin of Missionary Research 2011 271 Millionen Menschen angehörten. Das Datum des Osterfestes wird in allen orthodoxen Kirchen (mit Ausnahme der finnischen Kirche) nach dem julianischen Kalender berechnet. Dieser Artikel ist eine Liste mit (nach Möglichkeit) allen orthodoxen Kirchen, die meist auch eigene Artikel haben, die dort verlinkt sind. 300 Millionen Angehörigen die zweitgrößte christliche Gemeinschaft der Welt. Die zweite große Spaltung war das morgenländische Schisma von 1054, aus dem die römisch-katholische Kirche und die östlich-orthodoxen Kirchen unter dem Ehrenprimat des Patriarchen von Konstantinopel hervorgingen. Auch verwitwete Priester können zum Bischof gewählt und geweiht werden. : Служба). Weiter fortgeschritten ist die Annäherung zwischen den orthodoxen Kirchen, der anglikanischen Gemeinschaft und den altkatholischen Kirchen, sie wurde in den letzten Jahrzehnten allerdings belastet durch die Ordination von Frauen in diesen westlichen Kirchen und andere Tendenzen, während die Orthodoxen an der Tradition festhalten, nur Männer zu ordinieren. Man bekreuzigt von der Stirn bis etwa zur Bauchmitte und anschließend von der rechten zur linken Schulter (im Gegensatz zum Brauch in der lateinischen Kirche, wo das Kreuzzeichen von der linken zur rechten Schulter ausgeführt wird). So sind nach römisch-katholischer Lehre die Kirchenväter der katholischen und orthodoxen Kirche dieselben, da sich die Trennung erst 1054, also aus römisch-katholischer Sicht lange nach dem Tode des letzten Kirchenvaters vollzog. Eine weitere bedeutende Kulturgruppe in der Orthodoxie bilden die aramäischen Christen. Heiliger und ruhmreicher Apostels Andreas des Erstberufenen, 18.12. Charakteristisch sind das repetitive Gebet, wie das Jesusgebet, die Ikonenverehrung und Hymnen. Die in der katholischen Theologie seit dem Mittelalter eingeführten kirchlichen Lehren, beginnend mit dem Filioque und dem päpstlichen Primat, wurden von der Orthodoxie als einseitige Neuerungen bzw. (1891-1945) sowie der Laie Elija Fodaminskij (1880-1942), 28. Heilige Hilda, Äbtissin von Whitby, 20.11. Im Zentrum orthodoxer Spiritualität steht das Ziel der Errettung durch die Theosis, also durch die Vergottung des einzelnen. In dem dreigeteilten Kirchenraum – bestehend aus Vorhalle, Kirchenschiff und Altarraum – durften sich Büßer und Katechumen nur in der Vorhalle (Narthex) aufhalten. Der heilige Märtyrer Sebastian von Rom, 20.12. Griechisch-Orientalisch[2] ist in Österreich ein rechtlicher Sammelbegriff für die russischen, serbischen, rumänischen, bulgarischen und griechischen Gemeinden (die kirchlich von dem jeweiligen Patriarchat abhängen). Dezember, in Russland, Serbien und der Ukraine jedoch erst an unserem 7. Heiligen Hilda, Äbtissin von Whitby, 20. Die ursprüngliche Liturgie dauerte fünf Stunden, die Basilius-Liturgie dauert etwa zweieinhalb, die Chrysostomos-Liturgie ab dem 11. Die Bezeichnungen griechisch-katholisch oder griechische Kirche für die Orthodoxie[3] sind historisch (18., 19. Mai 2001 erklärte Johannes Paul II. Dem Bischof unterstellt sind die Priester (griech. Jh.). 1964 hoben Papst Paul VI. Psalm als kanonisch betrachtet; das 4. Die orthodoxen Kirchen sind nach der römisch-katholischen Kirche die zweitgrößte christliche Konfession, gefolgt von den Kirchen der Anglikanischen Gemeinschaft, der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen und des Lutherischen Weltbundes.

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