Die Analyse der beiden Politikwissenschaftler Philippe Koch und Andreas Rohner vom ZDA zeige, dass unter Berücksichtigung anderer Einflussfaktoren die Gemeindefusionen im Durchschnitt einen Rückgang der Wahlbeteiligung um 5,74 Prozent verursachten. 0000000733 00000 n trailer<<001d5dbacc33f312c0ed2984ea688338>] >> startxref 0 %%EOF 1706 0 obj <>/Outlines 91 0 R/ViewerPreferences<< >>/Metadata 109 0 R>> endobj 1721 0 obj<. Ist die Wahlnorm in der Anhängerschaft der sich restringiert verhaltenden Partei stärker ausgeprägt, werden die Anhänger ihrer politischen Konkurrenz asymmetrisch demobilisiert und sie gewinnt an relativen Stimmanteilen.[7]. 0000025853 00000 n Das nächste Kapitel bereitet die von der Wahlforschung in den Nichtwählerstu-dien formulierten Hinweise und Vorschläge zur Erhöhung der Wahlbereitschaft auf. Matthias Jung, Yvonne Schroth, Andrea Wolf: Ignacio Lago, José Ramón Montero, Mariano Torcal: Rüdiger Schmitt-Beck, Christian Mackenrodt: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Asymmetrische_Demobilisierung&oldid=195987655, „Creative Commons Attribution/Share Alike“. 0000024605 00000 n Mit Daten einer Wiederholungsbefragung können wir auch untersuchen, ob ein Rückgang der individuellen Akzeptanz der Wahlnorm mit einer parallelen Ver- So bewirkt eine solche Strategie durch Übernahme politischer Programmpunkte des politischen Konkurrenten und durch nicht-provozierende Antworten auf Provokationen der konkurrierenden Partei, dass die Unterscheidbarkeit beider Parteien minimiert werden. Extreme der Wahlbeteiligung vor: entweder weit über 90 oder nur um 50 Prozent. Besonders stark ist diese Polarisierung in Ostdeutschland. Danach lag in den Jahren der 1990er-Dekade das Beteiligungsniveau bei 54 bis 58 %, in den letzten Jahren des vergangenen Jahrzehnts (bis 2009) sank das Beteiligungslevel auf etwa 48 bis 50 %. 0000024316 00000 n Anschlie- Die 0000000894 00000 n Deutlicher Rückgang bei Wiener Wahlbeteiligung: Der Grund dafür ist nicht nur die Corona-Pandemie, sondern auch, dass etwa 101.000 ehemalige FPÖ-Wähler diesmal zu Hause blieben. aus, in denen Gründe für den Rückgang der Wahlbeteiligung und Motive von Nichtwählern ana-lysiert werden. Diese Seite wurde zuletzt am 19. [1], Erstmals Anwendung fand der Begriff bei den Parlamentswahlen 2006 in Katalonien. Wahlbeteiligung bei Wien-Wahl drastisch gesunken - Wiener Zeitung Online Abo Januar 2020 um 21:50 Uhr bearbeitet. Nachdem die Koalition aus PSC, ERC und der grün-alternativen ICV-EUiA aufgrund eines Streits über das neue Autonomiestatut von Katalonien zerbrach, hielt sich die CiU mit Inhalten deutlich zurück. Auch Klein (2014, S. 152, 153) stellt einen Rückgang der Wahlbeteiligung bei den Bürgermeisterwahlen im Land fest. Das bedeutet einen Rückgang von rund zehn Prozentpunkten gegenüber der Wien-Wahl 2015. 0000024783 00000 n 0000062215 00000 n 0000001270 00000 n Wenn nicht unbeabsichtigt gleichzeitig die eigenen Wähler demobilisiert werden, steigt der Stimmenanteil der Partei, die diese Strategie praktiziert. Aktuelle Entwicklungen der Wahlbeteiligung in Europa 7 Parteienverdrossenheit als Kernproblem für die Nichtwählermobilisierung In weiten Teilen Europas ist vor allem die nachgewiesene Parteienverdrossenheit der Wahlberech - tigten der entscheidende Grund für den Rückgang bzw. [2], Im Rahmen des Wahlkampfes zur Bundestagswahl 2009 bezeichnete die Forschungsgruppe Wahlen die Wahlkampfstrategie von Angela Merkel und der CDU als „asymmetrische Demobilisierung“. Auch Klein (2014, S. 152, 153) stellt einen Rückgang der Wahlbeteiligung bei den Bürgermeisterwahlen im Land fest. Wenn nicht unbeabsichtigt gleichzeitig die eigenen Wähler demobilisiert werden, steigt der Stimmenanteil der Partei, die diese Strategie praktiziert. 09.18 Uhr, 12. Die Wahlbeteiligung hatte ihren Höhepunkt bei der Bundestagswahl 1972 mit 91,1 Prozent. Die erste Wiener Gemeinderatswahl im Zeichen der Corona-Krise hat einen deutlichen Einbruch bei der Wahlbeteiligung … Rückgang der Wahlbeteiligung SPÖ ist Wahlsieger, aber Nichtwähler sind stärkste "Partei" Sehr viele FPÖ-Wähler blieben zu Hause, auch mit der Briefwahl werden es keine 65 Prozent. [6], Jüngere Studien heben allerdings die Unerforschtheit des Phänomens asymmetrische Demobilisierung hervor[7]. Fusionen würden somit den bestehenden Trend einer Abnahme der Partizipation deutlich verstärken. Noch nie haben so wenige Bürger ihr Recht zu wählen genutzt wie heute. Deutlicher Rückgang bei Wiener Wahlbeteiligung: Der Grund dafür ist nicht nur die Corona-Pandemie, sondern auch, dass etwa 101.000 ehemalige FPÖ-Wähler diesmal zu Hause blieben. Den stärksten Rückgang verzeichnete in der französischsprachigen Schweiz der Jura mit 42,6 gegenüber 54,3 Prozent im Jahr 2015. 0000061656 00000 n Hauptziel sei es gewesen, dass enttäuschte SPD-Anhänger zu Hause blieben. die Stagnation der Wahlbereitschaft. %PDF-1.5 %���� 1705 0 obj <> endobj xref 1705 17 0000000016 00000 n (Bild: APA/ROLAND SCHLAGER) 0000025221 00000 n Die erste Wiener Gemeinderatswahl im Zeichen der Corona-Krise hat einen deutlichen Einbruch bei der Wahlbeteiligung … Die klassische politische Wahlforschung kennt, mit Ausnahme des Negative Campaigning vor allem Mobilisierungs-, aber keine Demobilisierungseffekte[8]. Die Analyse der Wahlbeteiligung umfasst elf Alters-gruppen (16 bis unter 18 Jahre, 18 bis unter 21 Jahre, 21 bis unter 25 Jahre, 25 bis unter 30 Jahre, 30 bis ... 70 Jahren zu verzeichnen, der größte Rückgang mit immerhin 2,7 Prozentpunkten weniger als bei der Landtagswahl 2014 findet sich bei den 25- bis unter [3] Matthias Jung, der Chef der Forschungsgruppe Wahlen, sagte zum Wahlergebnis 2009, dass unter den gegebenen Rahmenbedingungen die Wahlkampfstrategie der CDU kaum zu verbessern war. Bei den jüngsten Land-tagswahlen beteiligten sich zuletzt zwischen 47,7% (Sachsen-Anhalt 2011) und 62,7% (Rheinland-Pfalz 2011) der Wähler/innen und auf kommunaler Danach lag in den Jahren der 1990er-Dekade das Beteiligungsniveau bei 54 bis 58 %, in den letzten Jahren des vergangenen Jahrzehnts (bis 2009) sank das Beteiligungslevel auf etwa 48 bis 50 %. Bei der Bundestagswahl 2009 blieb jeder dritte Wahlberechtigte der Wahl fern. Als asymmetrische Demobilisierung wird in der Politikwissenschaft eine Wahlkampfstrategie bezeichnet, die darauf abzielt, durch das Vermeiden von Stellungnahmen zu kontroversen Themen die potenziellen Wähler des politischen Gegners soweit zu demotivieren, dass sie vom Wahlgang absehen. Noch nie haben so wenige Bürger ihr Recht zu wählen genutzt wie heute. 0000024552 00000 n Der einer Partei zugeneigte Wähler kann so nicht spezifisch zwischen beiden Parteien differenzieren und bleibt gegenüber den speziellen Aktivierungsversuchen seiner zugeneigten Partei unempfänglich; er entscheidet sich zur Nichtwahl. Als asymmetrische Demobilisierung wird in der Politikwissenschaft eine Wahlkampfstrategie bezeichnet, die darauf abzielt, durch das Vermeiden von Stellungnahmen zu kontroversen Themen die potenziellen Wähler des politischen Gegners soweit zu demotivieren, dass sie vom Wahlgang absehen. So ergab sich, als Kombination beider Wahkampfstrategien, bei der Bundestagswahl 2009 ein „asymmetrisch-polarisierter Parteienwettbewerb“, der sich zugunsten der CDU richtete. Der Rückgang der Wahlbeteiligung hätte allerdings mehr Aufmerksamkeit verdient, handelt es sich doch um einen seit mehr als zwei Jahrzehnten anhaltenden, konsistenten Trend. Für beide Parteien war dies in Anbetracht der Kandidatenauswahl die nutzenmaximierende Strategie. Seitdem findet der Begriff weitere Verwendung in journalistischen Beiträgen zur Kommentierung der Bundestagswahlen 2013[9] und 2017[10][11]. 0000004810 00000 n Während die Regierungsparteien deutliche Verluste hinnehmen mussten, ging die CiU als gestärkte, stimmenstärkste Fraktion aus der Wahl hervor. tinuierlichen Rückgang der Wahlbeteiligung erleben. Eine restringierte Wahlkampfstrategie kann allerdings demobilisierend wirken, indem sie mobilisierende Faktoren außer Kraft setzt. Der Rückgang der Wahlbeteiligung hätte allerdings mehr Aufmerksamkeit verdient, handelt es sich doch um einen seit mehr als zwei Jahrzehnten anhaltenden, konsistenten Trend. Das Sinken der Wahlbeteiligung wird bei Anwendung der asymmetrischen Demobilisierung billigend in Kauf genommen. 0000024966 00000 n 0000004436 00000 n Das Sinken der Wahlbeteiligung wird bei Anwendung der asymmetrische… [4][1][5], Der Politikwissenschaftler Andreas Blätte fügte den Begriff in eine Rational-Choice-Theorie der kalkulierten Wahlkampfstrategie ein: Die CDU wählte im Wahlkampf 2009 einen „restringierten Wahlkampfstil“, während die SPD einen „polarisierenden Wahlkampfstil“ wählte. 0000061397 00000 n Obwohl der Rückgang nicht kontinuierlich verläuft, ist der bisherige Trend eindeutig. Seit vierzig Jahren sinkt die Wahlbeteiligung bei Bundestagswahlen in Deutschland. 0000005978 00000 n Deutlicher Rückgang bei Wiener Wahlbeteiligung Bei der Wahlbeteiligung gab es einen starken Rückgang, vor allem viele ehemalige FPÖ-Wähler blieben zu Hause.

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